Vorwort zur Studie

Das Vorwort von Ewald Kronheim

Präsident Verband der Baustoffhändler Österreichs 

Bauen und Sanieren – Vieles greift Hand in Hand

Bauen und Sanieren schafft nicht nur Wohnraum und Lebensqualität, sondern löst entlang einer eng verflochtenen Wertschöpfungskette erhebliche wirtschaftliche Impulse aus. Gerade in den Regionen greift dabei vieles Hand in Hand: Der Baustofffachhandel versorgt, berät und begleitet gemeinsam mit Baugewerbe und Handwerk Projekte vom ersten Planungsschritt bis zur Fertigstellung. 

Die überwiegende klein- und mittelständische Struktur im Bau ist dabei eine besondere Stärke Österreichs. Regional verankerte Unternehmen sichern Arbeitsplätze, Know-how und Wertschöpfung vor Ort und tragen wesentlich dazu bei, Wohnraum zu schaffen, Gebäude thermisch zu sanieren und den Bestand zukunftsfit zu machen. 

Diese Studie macht sichtbar, wie umfangreich Investitionen in den Bau wirken – und welche volkswirtschaftlichen und fiskalischen Effekte daraus entstehen. Umso wichtiger ist es, Investitionen in Bauen und Sanieren gezielt zu unterstützen und durch geeignete Rahmenbedingungen, Erleichterungen und Förderimpulse wieder stärker anzuregen. Denn wer in den Bau investiert, investiert auch in Österreichs Wirtschaft, Beschäftigung und Zukunft. 

Neue Studie – Erstmals in Österreich – Der unterschätzte Sektor:

Die volks- und regionalwirtschaftliche Bedeutung der Bauwirtschaft in Österreich

Die Bauwirtschaft ist weit mehr als ein konjunktureller Indikator, sie bildet das ökonomische und soziale Fundament Österreichs. Ihre tatsächliche Stärke wird jedoch in der amtlichen Statistik unterschätzt. Dabei prägen industrielle Wertschöpfung, Dienstleistungen und tiefgreifende Lieferketten den gesamten Wirtschaftsraum. Diese 2026 durchgeführte Studie zeigt erstmals umfassend auf: Die Bauwirtschaft ist eine hochvernetzte Querschnittsmaterie. Wird sie geschwächt, gerät das wirtschaftliche Gleichgewicht Österreichs ins Wanken. Eine Neubewertung ist daher nicht nur statistische Präzision, sondern Voraussetzung für eine zukunftsfähige Standortpolitik.

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